Ein Webinar für Hundetrainern/innen, Tiertherapeuten/innen, Tierkommunikatoren/innen, und Tierärzten/innen. Auch interessierte Hundehalter/innen sind willkommen.
Körperliche Imbalancen können das Verhalten von Hunden massiv beeinflussen.
Seien das Krankheiten, Schmerzen oder auch Mikronährstoffe, die im Mangel sind.
Das Bild der Verhaltensthematiken kann teilweise sehr ähnlich aussehen.
Viele Hunde zeigen Verhaltensprobleme aus diversen anderen Gründen als auf körperlichen Ursachen basierend. Dennoch sehe ich sehr oft - gerade bei komplexen Fällen - ein multifaktorielles Geschehen mit eben auch gesundheitlichen Themen.
So ist bei ausbleibenden Trainingserfolgen, akuten Veränderungen des Verhaltens oder auch tendenziellen Verschlechterungen von Problemverhalten, trotz gutem Training und Management, unbedingt an körperliche Ursachen zu denken. Eine genaue und gute körperliche Abklärung ist dabei unabdingbar. Das Wissen vieler Tierärzte bezüglich dem Zusammenhang von Krankheiten und Verhaltensproblemen bei Tieren ist jedoch oft nicht ausreichend. Ebenso ist es auch Gang und Gäbe, dass Probleme des Tieres gerne in den Bereich von Gesundheitsproblemen geschobenen werden und vergessen geht, dass nebst den Trainingsaspekten auch die Gesamtsituation betrachtet werden sollte.
Wann lohnt es sich denn, die körperliche Ebene anzuschauen?
Wie oben erwähnt, gibt es Situationen, in denen es offensichtlich ist, dass ein körperliches Problem bestehen könnte. Sehr häufig jedoch, sind es eher subtile Anzeichen, die einen wachsam sein lassen sollten - denn man sieht den Hunden nicht immer alles von Aussen an.
Beispielsweise ist da der Jungrüde, der gerade seine ganz heftigen pupertären Anflüge zeigt und sich in seinem überschiessenden Testosteronspiegel überhaupt erst einmal wieder zurecht finden muss. Gleichzeitig hat er die Neigung zu Durchfällen, die natürlich unter Stress vermehrt auftreten. Allerdings hatte er diese schon seit dem Welpenalter und sie werden jetzt häufiger. Natürlich haben die Geschlechtshormone, respektive der dadurch erhöhte Stresspegel, einen negativen Einfluss darauf. Vielleicht hat der Hund zusätzlich auch eine Erkrankungen in seinem Verdauungssystem wie beispielsweise einen sonst asymptomatischen Giaridenbefall.
Dass dieser Hund dann heftige Schwankungen seiner Erregungslage zeigen kann, ist leicht denkbar. Auch ohne Giardienbefall in dieser Situation. Die Ausschläge wären jedoch vielleicht nicht ganz so heftig, wenn er gesundheitlich ganz im Gleichgewicht wäre.
In diesem Webinar werde ich auf diverse körperliche Themenbereiche eingehen, die sich auf das Verhalten eines Hundes auswirken können. Insbesondere auch in welcher Art und Weise sich dies äussern kann.
Danebst ist es mir sehr wichtig die ganzheitliche Betrachtungsweise von Verhaltensproblemen in einen Gesamtkontext zu stellen - denn natürlich sind es nicht immer "nur" körperliche Probleme, die beispielsweise zu physischen Unruhezuständen führen. Ebenso kann sich auch Dauerstress negativ auf die Gesundheit von Tieren auswirken.
Gerade als Therapeut, wie auch für Hundetrainer, ist es hilfreich über alle möglichen Einflüsse auf das Verhalten von Hunden Bescheid zu wissen, respektive in der Beurteilung von Hundeverhalten keinen tangierenden Themenbereich zu vergessen. Deshalb, weil "schwierige Fälle" eben oft sehr komplex sind und es diverse Stellschrauben braucht, an denen gedreht wird.
Wann: 15. April 2025, ab 18:30 Uhr (dauert 2-3h)
Wo: via Zoom (inkl. Aufzeichnung)
Kosten: CHF 75.-
Anmeldung: per Mail oder PN
Ich freue mich dich bei diesem spannenden Webinar begrüssen zu dürfen.