Während meiner langjährigen Arbeit als Tierärztin in einer Kleintierpraxis habe ich täglich viele Tiere als sehr gestresst erlebt.
Oft entstehen Fehlverknüpfungen im Zusammenhang mit Schmerzen, sowie durch stressbehaftete oder traumatische Situationen beim Tierarzt oder in der Tierklinik.
Hunde und Katzen können durch Tierarztbesuche verängstigt werden oder sich aggressiv gegenüber dem Tierarzt verhalten. Manchmal sind sie danach regelrecht verstört und traumatisiert. Oftmals liesse sich vieles davon vermeiden - aber wie?
Insbesondere unsichere oder ängstliche Tieren können den Tierarztbesuch schnell als sehr unangenehm empfinden. Oft werden sie nicht gerne von fremden Menschen angefasst und da ist der Tierarzt, der das Tier doch einfach untersuchen müsste und dem im Praxisalltag auch mal die Zeit davon läuft. Viele fremde Gerüche und Reize, andere Tiere im Wartebereich usw. - ein Umfeld, dass sehr bedrohlich sein kann für ein Tier.
Was auch eine wesentliche Rolle spielt, ist, dass Tierbesitzer häufig selber sehr angespannt sind bei Tierarztbesuchen. Sei dies deshalb, weil sie wissen, dass ihr Hund oder ihre Katze grossen Stress haben wird oder auch durch ihre eigenen Erfahrungen.
Auch betreffende Fachpersonen wie Tierärzte, TPAs, Tiertherapeuten können vom Stress im Praxisalltag generell oder mit einem bestimmten Tier betroffen sein. Mir persönlich war und ist es immer ein fundamentales Anliegen einen respekt- und würdevollen Umgang mit Menschen & Tieren zu pflegen und alles mir Mögliche zu tun, um ein Tier in seiner Individualität und seinen Bedürfnissen entsprechend abzuholen. Das mit einem vollen Praxisalltag zu vereinbaren kann manchmal ganz schön herausfordernd sein.
MEDICAL TRAINING MIT HERZ holt Mensch & Tier genau da ab, wo Unterstützung benötigt wird. Individuell auf jedes Mensch-Tier-Team, deren Bedürfnisse und Geschichte abgestimmt.
Ein gutes Medical Training zur Prophylaxe ist sehr sinnvoll, damit Tierarztbesuche möglichst angst- und stressfrei ablaufen können und um Fehlverknüpfungen zu vermeiden. Da kannst du als Tierbesitzer so viel machen für dein Tier. Generell durch die Art und Weise, wie du dein Tier bei emotional schwierigen Situationen abholst und unterstützt.
Wurden bereits schlechte Erfahrungen gemacht, so kann man auch da mit gezieltem Training den Stresspegel für Tierarztbesuche deutlich herabsetzen.
Das Training selbst ist ein wesentlicher Aspekt, jedoch nicht der Einzige. Denn Umstände lassen sich gestalten und können oft auch für das Tier optimiert werden.
Du kannst ebenso als Tierarzt, Tiertherapeut oder Hundetrainer für deine Kunden & ihre Tiere ganz viel tun. Weil man generell mit teils einfachen Massnahmen, sowie entsprechendem Wissen zum Ausdrucksverhalten von Tieren und ihrem Lernverhalten sehr viel für Tiere im Zuge von stressarmen Tierarztbesuchen optimieren kann.
Aus meiner Erfahrung ist es wesentlich, auch den Tierbesitzer bei seinem eigenem Stress mit Tierarztbesuchen gut zu unterstützen.
So kann ich Menschen & Tiere bei bereits bestehendem Stress durch gemachte traumatischen Erfahrungen nach Tierarztbesuchen, Aufenthalt in einer Tierklinik usw. mit einer Trauma
Behandlung gezielt unterstützen, was nebst einem fundierten Medical Training für einen nachhaltigen Erfolg essentiell sein kann.
Im nachfolgenden Video findest du Informationen und Bildmaterial zum Aufbau eines Medical Trainings am Beispiel eines Hundes, der durch mehrere traumatische Erlebnisse starke Fehlverknüpfungen mit dem Tierarzt gemacht hatte. Es zeigt sehr schön wie viel möglich ist.
In meinen Angeboten findest du diverse Informationen, wie auch Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten - sowohl für Tierhalter wie auch für Fachpersonen. Mehr dazu findest du über die nachfolgenden Links: